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Zweitjob – Ungewöhnlich?

Ungewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Anstrengungen. Wenn das Geld knapp wird, suchen viele nach Alternativen, wie dem Jobwechsel. Dieser ist nicht immer durchführbar. Eine andere Lösung ist die Annahme von Zweitjobs. Immer mehr Menschen nutzen einen zweiten Arbeitsplatz, um Geld für schwere Seiten zur Seite zu legen oder ganz einfach mehr Geld auf dem Konto zu haben. Häufig sind dies Nebenjobs, wie an der Supermarktkasse oder als Aushilfe in einem Restaurant. Manch anderer muss auch im Zweitjob 100 Prozent Hirnkraft nutzen, etwa wer an der Uni als Dozent seine Brötchen verdient und zeitgleich im Labor einer wissenschaftlichen Tätigkeit nachgeht. Hier ergänzen sich beide Arbeitsfelder als Beispiel ideal, doch das ist natürlich nicht immer der Fall. Welche Lösungen existieren, zeigen wir Ihnen auf.

Heimarbeit – Ein Vorteil?

In Corona-Zeiten ist für viele Menschen das Home-Office die beste Lösung, um ihrer Arbeit nachzugehen. Auch für Personen, die ihren Beruf bislang woanders ausführten, kann die Heimarbeit eine Alternative oder Gelegenheit zum Zweitjob offenbaren, denn immer mehr Firmen suchen nach Arbeitnehmern, die ihr Interesse bekunden, auch von zu Hause aus arbeiten zu wollen.

Kostenkontrolle

Ob Arbeitnehmer von ihrem Zweitjob profitieren hängt auch davon ab, ob sie niedrige Ausgaben haben, um ihn ausführen zu können. Lange, aufwendige Arbeitswege können nicht nur zermürben, sondern auch das Budget belasten und als Folge den Ertrag schmälern. Nicht jeder Arbeitnehmer ist bereit für die Ausgaben des Arbeitsweges eines Nebenjobs aufzukommen.

Ungewöhnliche Arbeitsplätze

Innere Schranken gilt es zu überwinden!

jobs findenViele ungewöhnliche Arbeitsplätze bieten dennoch eine Chance, wenn es darum geht einen passenden Zweitjob zu finden. Gerade in Bereichen, die Suchende bislang ausschließen schlummern oftmals Perlen, die es zu entdecken gilt. In diesem Sinne ist es nicht verkehrt einmal über seinen Schatten zu springen und auch Arbeitsgesuche zu akzeptieren, die zunächst nicht auf dem Plan standen.

Solch eine Situation kann dann entstehen, wenn der Hotelier seinen Zweitjob als S-Bahn-Prüfer übernimmt oder die Metzgereifachfrau in ihren zweiten Berufszeit einen Abstecher als Nachhilfelehrerin absolviert. Manchmal entpuppen sich versteckte Talente in Menschen, die bislang noch nicht daran dachten einmal einen anderen Weg in ihrer beruflichen Laufbahn einzuschlagen.


Probieren geht über studieren

berufe bewerbenProbieren geht über studieren, besagt ein altbewährtes Sprichwort – und es hart recht, denn mit neuen Erfahrungen wachsen Menschen in jeglicher Hinsicht. Deshalb ist es von Vorteil, die inneren Schranken unbedingt loszuwerden und zu neuen Ufern zu schwimmen. Dabei muss der Kontrast nicht zwingend so hart wie im Beispiel ausfallen, sondern kann durchaus im Rahmen beruflicher Kenntnisse aber in anderen Abteilungen oder Situationen spielen.

Dennoch schließen manche Gegebenheiten nicht einander aus. Der Pizzalieferant kann durchaus nebenbei als Architekt tätig sein, so wie die Hebamme Nachmittags im Supermarkt an der Kasse sitzt. Die Lösungen hierfür verschmelzen in manchen Bereichen oder sind häufig zumindest zumutbar.

Wie finde ich einen Zweitjob?

Neben der Suche im Netz, liefert die klassische Presse eine perfekte Grundlage zum Start der Suche nach Nebenjobs. Regionale Supermärkte und Geschäfte offerieren hier ihre potenziell verfügbaren Stellen und bieten Interessenten eine einfache Gelegenheit sich auf diese Plätze zu bewerben. Manchmal ist der Weg über die digitale Welt einfacher, denn dort warten Formulare auf das Ausfüllen. Ein Klick auf Absenden reicht aus, um Interesse zu signalisieren. Vielfach lohnt es sich bei manchen Firmen auch direkt anzufragen. Insbesondere Unternehmen mit einer starken Warenfluktuationen suchen immer wieder händeringend nach Ersatzkräften. Wem dies zu aufwändig erscheint, wendet sich an das örtliche Job-Center oder an einer der vielen Job-Agenturen.

Tipps für die Jobsuche

Pünktlichkeit und Disziplin, fehlerfreie Argumentation und ein gepflegtes Aussehen sollten zur Selbstverständlichkeit zählen, wenn es um die Jobsuche geht. Dies fängt bei einer erstklassigen Bewerbung an und hört beim Händedruck während des Bewerbungsvorgangs längst nicht auf. Auch wenn es sich nur um einen Aushilfsjob, etwa in einem Restaurant handelt, zählt der erste Eindruck, um das Jobangebot zu erhalten.